Private Krankenversicherung — Kai Lohmann
Kai Lohmann Finanz- & Vorsorgeberatung
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Private Krankenversicherung

Ein Systemwechsel will gerechnet sein.

Die Entscheidung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung begleitet Sie Jahrzehnte. Sie verdient mehr als ein Bauchgefühl: einen ehrlichen Blick auf beide Systeme — und auf Ihre eigene Situation.

Das System verstehen

Zwei Systeme, zwei Logiken.

Gesetzlich (GKV)

Umlageverfahren: Die Beiträge von heute bezahlen die Leistungen von heute.
Der Beitrag folgt dem Einkommen — bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
Der Leistungskatalog ist gesetzlich definiert — und politisch veränderbar.
Familienmitglieder können beitragsfrei mitversichert sein.

Privat (PKV)

Kapitalgedeckt: Alterungsrückstellungen werden von Beginn an aufgebaut.
Der Beitrag folgt Eintrittsalter, Gesundheitszustand und Tarifwahl — nicht dem Einkommen.
Vereinbarte Leistungen sind vertraglich garantiert.
Jede versicherte Person zahlt einen eigenen Beitrag.

Wohin sich das gesetzliche System bewegt

Beitragsentwicklung

Beitragssätze, Zusatzbeiträge und Beitragsbemessungsgrenze steigen seit Jahren. Wer gut verdient, zahlt Jahr für Jahr mehr — bei gleichem Leistungskatalog.

Leistungsdruck

Steigende Gesundheitsausgaben treffen auf begrenzte Einnahmen. Der Spielraum des Systems wird enger — Leistungsfragen werden politisch entschieden.

Demografie

Immer weniger Beitragszahler finanzieren immer mehr Leistungsempfänger. Ein Umlagesystem altert mit seiner Gesellschaft.

Zur Ehrlichkeit gehört: Beiträge steigen in beiden Systemen. Der Unterschied liegt in der Richtung des Drucks — umlagefinanziert und politisch gesteuert in der GKV, kapitalgedeckt und vertraglich gebunden in der PKV.

Chancen und Verpflichtungen

Was PKV in Gänze bedeutet.

Die private Krankenversicherung ist kein Upgrade, das man nebenbei bucht. Sie ist eine langfristige Verpflichtung — mit echten Vorteilen und echten Anforderungen.

Die Chancen

Leistungen, die vertraglich zugesichert sind — nicht per Gesetz kürzbar. Ein Tarif, der sich nach Ihrem Bedarf gestalten lässt, vom Selbstbehalt bis zum Krankentagegeld. Ein Beitrag, der nicht mit dem Einkommen wächst. Alterungsrückstellungen, die den Beitrag im Alter abfedern sollen.

Die Verpflichtungen

Der Beitrag bleibt ein Leben lang Ihre Verantwortung — auch in der Rente. Eine Rückkehr in die GKV ist nur in engen gesetzlichen Grenzen möglich. Auch PKV-Beiträge steigen — Beitragsanpassungen gehören einkalkuliert. Jedes Familienmitglied braucht einen eigenen Vertrag.

Die PKV passt oft, wenn …

… Ihr Einkommen stabil über der Versicherungspflichtgrenze liegt, Sie selbstständig sind und Rücklagen bilden, Sie verbeamtet sind — und Sie langfristig planen.

Und selten, wenn …

… Ihr Einkommen stark schwankt, eine große Familie mit einem Einkommen versichert werden soll oder für das Alter keine Rücklagen entstehen. Dann ist Bleiben oft die bessere Rechnung.

Beratungsansatz

Strukturierte Analyse statt Bauchgefühl.

1

Bestandsaufnahme

Einkommen, Familienplanung, Gesundheit, berufliche Perspektive: Wir erfassen, was Ihre Entscheidung tatsächlich beeinflusst.

Eigenes Vergleichstool 2

Analyse mit System

Mit meinem PKV-Vergleichstool stellen wir Ihre Beiträge heute und im Alter dem GKV-Szenario gegenüber — nachvollziehbar, Zeile für Zeile. Einblick erhalten Sie im Gespräch.

3

Entscheidung ohne Druck

Am Ende steht Ihre Entscheidung. Auch „Sie bleiben in der GKV“ ist ein Ergebnis — wenn die Rechnung das sagt.

Lassen Sie uns Ihre Situation durchrechnen.

GKV oder PKV — die Antwort steht nicht fest, bevor wir Ihre Zahlen kennen.

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